Lachsschnittchen und Freibier. Manchmal macht der Mainstream richtig Spaß. Anna Depenbusch spielte am Donnerstag einen Showcase im Platzhirsch, um ihr neues, exakt heute erscheinendes Album “Die Mathematik der Anna Depenbusch” live zu präsentieren. Vor knapp 150 geladenen Gästen, vor netten und unsympathischen Leuten, vor wichtigen, unwichtigen und (semi-) prominenten Menschen spielte die Sängerin 45 Minuten ihre wunderbaren Lieder voller Jazz, Klassik, Chanson und ganz viel Pop.

Mit vollständiger Band – Klavier, Geige, Gitarre, Bass, Kontrabass, Schlagzeug, Posaune – stand sie auf der kleinen Bühne und zeigte sich so aufgeregt wie sympathisch. “Ihr glaubt gar nicht, wie lange mich auf diesen Abend gefreut habe.” Los ging es mit “Glücklich in Berlin” (danach folgte ein herzliches “Hallo Hamburg!” und die Freude darüber, weil sie das “schon immer machen wollte!”). Später folgten “Wir sind Hollywood”, “Kommando Untergang” oder “Tim liebt Tina”, als Zugaben dann “Tanz mit mir” und als Rausschmeißer “Astronaut”. Der Abend machte so viel Spaß, wie das Album Spaß macht. Weil die Lieder schlicht schön sind und weil Anna einfach eine so Nette zu sein scheint. “Jetzt freue ich mich, dass der Abend vorbei ist”, verabschiedete sie sich schmunzelnd. “Und hoffe, dass wir gemeinsam noch ganz viel trinken.” Freibier.

Text & Fotos: Mathias Frank

PS: wann Anna Depenbusch wieder in der Stadt spielt steht im Konzertkalender

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