Hätten sie es gekonnt, die Engel der Prinzenbar hätten beim letzten Teitur-Konzert tatsächlich geklatscht, so verzaubert ist dort jeder Besucher nach Hause gegangen. Gut also, dass dieser Abend schon am 29. März wiederholt oder auch nachgeholt werden kann. Das Publikum scheint derweil übrigens zurecht größer geworden zu sein.

Denn dieses Mal werden die Lichtgestalten im Uebel & Gefährlich das Vergnügen haben, den Liedern des wohl bekanntesten Faröers der Welt zu lauschen. „Let the dog drive home“ erschien gestern als Album und der erste Eindruck auf der gleichnamigen EP deutet auf eine Besinnung des Sängers auf seine Anfänge mit „Poetry & Aeroplanes“ hin. Ruhig geht es zu, wenn die Genres Folk, Pop und Fantasie wie bröselnder Barock zerfallen und wieder aus der Staubasche empor steigen. Spätestens live vorgetragen ist jedes Lied von Teitur dann ein geliebtes, fast persönliches Unikat. Wie Klangwolken am blauen Himmel an seidenen Fäden. Und am Ende des Abends werden wir denken „All I remember from last night is you“… (eh)

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