Wie nähert man sich jemandem, der gefühlt sein halbes Musikerleben auf der Bühne, wie im Studio, neben Peter Gabriel verbracht hat? Hundebesitzer nehmen ja den Charakter ihrer Vierbeiner an, sagt man. Und David Rhodes? Kann man drehen, wenden oder Gassi führen: “Bittersweet” glänzt mit erstklassigem Fingerwerk und schönen Melodien. Wedelt aber in fast allen Arrangements schon sehr kräftig mit dem Schwanz des Alphatieres Gabriel. Vielleicht wäre es ja auch zu viel verlangt, von dessen Gitarristen und dem prägnanten Stimmen-Zwilling etwas anderes, dann aber möglicherweise halbgares, zu erwarten. Es darob eine schlichte, bittersüße Kopie zu nennen, würde dem Werk indes auch nicht wirklich gerecht werden. 8. März | Knust. (kel)

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