Das MarX hat eine Menge erlebt in all den Jahren unter dem Dach der Markthalle. Seit gestern sogar noch ein gewaltiges Pfund mehr. Dass Menschen nach dem Konzert nicht aufhören wollen zu tanzen, ein völlig perplexer Sänger an der Bar steht (“We were so scared before the show. This is fantastic!”) und der gut gefüllte Raum soeben potenzielle Headliner für das nächste Dockville gesehen hat, darin waren sich viele hinterher einig. Doch was war eben eigentlich passiert?

Nun, das Misteur Valaire-Album “Golden Bombay”, entschuldigt das folgende miese Wortspiel, erwies sich als maximal tanzbarer, goldfunkelnder ElektroBombast. Männer in weißem Dressing, Kostümwechsel, Vinyl, nur selten kurze Pausen, Trompeten und Saxophon, Energie, die direkt aus den Oberleitungen des Hauptbahnhofes nebenan zu fließen schien.

Kanadischer Karneval? “Breiter, flacher, schneller!” schreibt einer auf Facebook. Recht hat er. Und höher hinaus ist ebenso die einzige wahre Richtung, die diese wahnsinnige Truppe noch nehmen kann. Übrigens: Wer hat es wieder zuerst gewusst und präsentiert? Die Schweizer ganz sicherlich nicht. (kel)

Foto: Jazz Archiv Hamburg

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1 Kommentar

  1. Aus gegebenem Anlass die Google-Übersetzung vom Facebook-Kollegen Dominic Wiggy Morin:
    “Eh bien, que Misteur Valaire album “Golden Bombay”, s’est excusé le jeu de mots suivants moche, se sont révélées être les plus dansants, de grandiloquence or électro étincelante. Les hommes en changements apprêt blanc, costume, vinyl, rarement de courtes pauses, trompettes et saxophones, de l’énergie semblait découlent directement des caténaires de la gare principale à côté.”

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