Dass der Japaner Ryuichi Sakamoto in seiner Kreativität ähnlich schwer zu stoppen ist, wie eine atomare Kettenreaktion, mag ein dämlicher Vergleich sein. Und doch nicht ganz von der Hand zu weisen. Denkt man etwa an seine umfangreichen Klangexperimente, deren Stellenwert in der Elektroniker-Szene Asiens auch gerne und oft bereits mit, nun ja, Kraftwerk verglichen wurde.

Wer aber hat nun Energie und vor allem Violine genug, da selbst einmal mitzuwirken? Bis zum 30. Juni können hier Bewerbungen zur Audition eingereicht werden für den Auftritt am 8. November auf Kampnagel. Und um mal dem Ernst der Lage gerecht zu werden, sind die folgenden weisen Worte des Künstlers zum Atomdesaster hier zu finden. (kel)

Share.

Leave A Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.