Bei all dem Gerede und Geschreibe über die vielen tollen Bands, die dieses Jahr wieder beim MS Dockville Festival auftreten, sollte nicht vergessen werden, dass es sich um ein Musik- und Kunstfestival handelt.  Das Thema der Künstler  ist dieses Jahr „Festivalraum als soziales und räumliches Experimentierfeld“.

Vier Wochen lang arbeiten die unterschiedlichsten Künstler miteinander an ihren Projekten. Die Eröffnung des Kunstcamps ist bereits am 21. Juli. Zu diesem Anlass sind das feministische Kunstpopkollektiv Chicks on Speed und der autodidaktische spanische Künstler Anton Unai mit von der Partie. Im Gegensatz zu den vorigen Jahren wird aber auch das Kunstcamp von musikalischen Performances begleitet.

Bei der Eröffnung wird Bo Christian Larsson vier Chöre gegeneinander antreten lassen und auch Jonathan Johnson wird einige seiner Stücke zum Besten geben. Das ist aber nicht die einzige Veranstaltung. In der Zeit zwischen Eröffnung des Kunstcamps und Festival finden jedes Wochenende Performances, Workshops, Konzerte, Symposien und anderen Feierlichkeiten statt. Das genaue Programm gibt es hier.

Als musikalische Gäste sind unter anderem Get Well Soon, Me Succeeds und DJ Phono dabei. Das restliche Programm ist sehr vielfältig. Am 24. Juli gibt es eine Lesung von Pop-Journalist Wolfgang Welt. Am 29. Juli tanzen Pipkapipka eine gewagte Moderperformance mit Musik von Pascal Fuhlbrügge und Die Boys. Von diesem Tag bis Sonntag sind auch Machina Ex, Experten für Point & Click Adventures, zu Gast mit ihrer Performance „15.000 Gray“ – und das sind nur einige Beispiele.

Generell ist der Eintritt zum Kunstcamp frei und ohne Anmeldung. Bei Veranstaltungen wird mit dem ersten Getränk eine kleine, nennen wir es mal Kunstabgabe, fällig. Sicherheitshalber ist aber ein Blick auf die Festival-Seite angebracht, da für einige Veranstaltungen gesonderte Bedingungen gelten. Und wer jetzt immer noch keine Lust auf diese Aktionen bekommen hat, kann sich die etlichen Kunstwerke auch noch ab dem 12. August beim eigentlichen Festival angucken – dann aber ohne die ganzen spannenden Extras. (ak)

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