Ein letztes Mal für diese Tour standen Kettcar am gestrigen Montag Abend auf der Bühne im ausverkauften Kampnagel K6 und spielten damit ihr viertes Konzert in Hamburg. Ein mehr als angemessener Rahmen also für den Tourabschluss der fünf  Herren.

Kurz nach 22 Uhr gingen die Lichter im Saal aus und in diese Dunkelheit trat nach und nach die Band, auf die das Publikum schon sehnsüchtig wartete. Schnell wurde eins klar: Dieses Konzert wird etwas ganz besonderes und schon beim zweiten Lied, 48 Stunden, war ich mit Sicherheit nicht der einzige, den eine Gänsehaut überkam. Die Band präsentierte ein überraschend ausgewogenes Set, welches gleichermaßen neue, sowie alte Kettcar Songs beinhaltete. Jedoch kamen die alten Lieder beim Publikum besser an.

Ausgewogen war auch die Songauswahl selbst, sodass für jeden Besucher etwas dabei war. Tanzbare, rockigere Kettcar Lieder (wie bspw. „Kein außen mehr“ oder „Deiche“) reihten sich an langsamere, nachdenklichere Lieder (wie bspw. „Wäre er echt“ oder „R.I.P.“). Nach circa 1 ¾ Stunden war dann alles vorbei und ich glaube, dass jeder Konzertbesucher zufrieden das Kampnagel verließ. Und Marcus Wiebusch wird sich jetzt endlich wieder rasieren.

Text: Felix Höger

P.S.: Einzig negativ aufgefallen sind die beiden jungen Damen in der ersten Reihe, die ihr Umfeld, besonders beim Konzertintro, mit ohrenbetäubendem und unangebrachtem Gekreische und Zwischenrufen gestört haben. Ihr Abgang wurde zurecht mit Applaus quittiert.

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