Gewiss, wir haben uns beim Thema Katzenjammer in der Vergangenheit profund die Fingerspitzen wund geschrieben. Trotz allem soll es noch ein paar versprengte Seelen geben, die sich buckelig hinter irgendwelchen Schränken verstecken und einem, nein dem Konzert-Erlebnis ihre Aufwartung verweigern. Schiebt diesen Menschen jetzt “A Kiss before you go – Live in Hamburg” unter.
Aufgenommen wurde die Mädchen-Show, die vieles will, noch mehr hat und in der Tat auch alles kann natürlich in der ehrwürdigen Großen Freiheit 36 und spätestens nach den ersten drei Songs fragt doch an der Elbe nun wirklich niemand mehr nach “Cats”, oder? So viele Instrumente, so viele unbedingt geglückte Blickwinkel, so glückselige Gesichter, so viel Spaß und so viel Hitze. Und wer am Ende bei “Land of Confusion” nicht vollends die Contenance verliert, ist doof. Außerdem: Wie textsicher bist du, HAMBURG, denn schon weit vorher? Lässt dir vom Nordwind gepflegt die … Fönfrisur blasen bis der Kater vom abfeiern am ganzen Körper schmerzt. Geil. (kel)
