Wieder jemand mit eingebautem Retro-Sticker. Und ein Albumtitel, der auf einen ungeplanten Zwischenstopp hinweist, der seinerzeit zur Entstehung von “Island Fire” verholfen haben soll. Der Legende nach, wie der Volksmund so schön sagt. Schon am 20. April erschien dieses Gemma Ray-Album und entschwand unserer Betrachtung in Ermangelung von Konzertterminen, wie unter einem Haufen Vulkanasche. Die wurden nun nachgeliefert

Wer mit den Händen im feinen Staub nach den zwölf Liedern plus Bonus stöbert, findet reichlich verquere und kopfstehende Gefühle. Findet den dunkelsten Kern in heller Schönheit, Arrangements die zwischen Morricone-Fokus und Popcorn-Sessel Bandbreiten definieren, findet Kompositionen aus der Liga ungewöhnlicher Ladymacher und wähnt das eine oder andere verklärte Geheimnis im leicht psychedelischen Große-Schwester-Pop. Fehlt noch was? Die Daten: 16. Juli | Fabrik (als Support von Marianne Faithful) || 9. August | Kampnagel. (kel)

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