Endloser Sommer. Knallende Sonne. Freiheit, alles zu tun, was man will. All diese Assoziationen löst die Musik von DIIV aus. Zu den Bandmitgliedern zählen Zachary Smith, der schon als Tourmusiker mit den Beach Fossils unterwegs war, Devin Ruben Perez, Andrew Bailey und Colby Hewitt, der schon für Smith Westerns am Schlagzeug saß. Eigentlich heißt die Band Dive, benannt nach einen Nirvana-Song, doch daraus wurde DIIV, um Verwechslungen mit einer belgischen Industrial-Band aus den 90ern auszuschließen.
Die bisherigen Projekte einiger Bandmitglieder deuten die musikalische Richtung von DIIV schon an: Lo-Fi-Pop. Und zwar welcher der hymnischen Art. Hat sich einer der Hits des Albums “Oshin” (Captured Tracks) einmal im Gehörgang festgesetzt, verlässt er diesen nicht so schnell wieder. Als besonders fiese Ohrwürmer erweisen sich die Singles “Human” und “Sometime”. Der Albumtrack “Follow” muss sich hinter den beiden aber auch nicht verstecken. Ein weiteres Highlight ist “Doused”, das mit einer besonders schönen Basslinie hervorsticht.
Egal ob der Sommer mit der Sonne weiterhin so sparsam umgeht wie bisher oder jetzt der endlose Sommer ausbricht, der 29. August im Aalhaus ist ein Pflichttermin für Freunde sommerlicher Gitarren-Musik. Dort gibt es die Stücke von DIIV nämlich live und in Farbe zu bewundern. (ak)
