“Wir sind in unterschiedlichen Besetzungen unterwegs. Mal sind wir mehr, mal weniger. Aber meistens sind wir glücklich.” schreiben Torpus & The Art Directors auf ihrer Seite scheinbar vollkommen beiläufig zu den Tourdaten. Wie treffend (und nicht minder beiläufig) das aber auch ihr Album “From Lost Home To Hope” charakterisiert, untermauert die Wahrheit noch viel gründlicher als jeder gewagte Vergleich mit den Mumforderen, den Fleet Füchsen und anderem Folk-Getier.
Dass ihnen mit “Sir” Simon Frontzek ein ganzes Empathiebündel bei der Produktion zu Ohren stand, ist schnell erzählt und spätestens nach dem ersten Albumviertel rund um den Bowling-Welthit “Known, Seen, Judged” auch herausgehört. Dass Torpus & The Art Directors ihr Folk-Songwriting mit Mutters Milch inhaliert haben dürften, steht nach ungefähr der halben Spielzeit fest und am Ende bleibt wohl nur noch die furchtbare Phrase mit der Wiederholungstaste oder der Hinweis auf tolle Konzerte: 16. November | Makrele – 29. November | Uebel & Gefährlich (als Support von John K. Samson). (kel)