Death Cab For Cutie sind spätestens seit amerikanischen TV-Serien kein Geheimtipp mehr. Auf ein mögliches neues Album muss die Indie-Gemeinde wohl weiter warten, denn zurzeit ist Sänger Benjamin Gibbard auf – wie man so schön sagt – Solopfaden unterwegs. Diese führen ihn am 29. November mit seinem Album “Former Lives” in die St. Johanneskirche/ Kulturkirche Altona. Wer beim Reeperbahn Festival zum Beispiel Husky oder Einar Stray in der St. Pauli Kirche bewundern durfte, weiß, dass auch überzeugte Atheisten an einem so ungewöhnlichen Konzertort die herausragende Akustik sowie Atmosphäre zusammen mit einem Bier in der Hand genießen können.

Gibbard wird vor dem Altar Country-geprägte Songs („Broken Yolk In Western Sky“), Duette („Bigger Than Love“, auf Tour wohl leider ohne Aimee Mann) und vielleicht eine Mariachi-Band („Something’s Rattling (Cowpoke)“) präsentieren. Songs, die zwar immer wieder an seine Haus- und Hofband erinnern, aber letztlich eigenständig zu sehen sind und auch so klingen. Besteht „Former Lives“ doch aus Songs der letzten acht Jahre, die insgesamt vielleicht alle ein bisschen zu luftig und leicht für Death Cab For Cutie waren. Und mal ehrlich: Die kann man sich ja auch nicht mit Mariachi-Band vorstellen. Tickets gibt es hier. (eh)

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