Erweitern Musiker ihr Spektrum nach ein paar Jahren, ist oft von Beliebigkeit, mangelnder Orientierung oder gar Hochverrat die tolle Rede, Mann. Wintersleep haben dieses schwierige Album Nummer Fünf, namentlich “Hello Hum”, zumindest mal schadlos überstanden.
Manchmal, so scheint es, haben die Kanadier den Lichtschalter oder alternativ einen fast verrosteten Türgriff ins Morgenlicht gefunden (“Resuscitate”). Vielfalt, wie auf einem gesund gedeckten Frühstückstisch eben. Indierock mit Zutaten und trotzdem ohne penetrantes DingDongHappyHappy-Gehabe. “Endlich mehr” sagen die einen, “endlich wer” sogar die anderen. Am 6. Mai im Knust Indra (concert-news präsentiert) ist Gelegenheit, das zu besprechen. (kel)
