Und irgendwann dann der Moment, in dem Team Ghost es sich doch für ein paar Momente mehr auf dem kuscheligen Kissen mit den Pink Floyd-Initialien gemütlich machen. Kurz bevor der plötzliche Krach zu einem Wirbel wird, und diesem verdammten Album “Rituals” mal so richtig zwischen die breiten Beine greift. Selbst schuld, wer hier jetzt ganz synthiepathisches GitarrenMuckertum mit Sexismus verwechselt.
Denn wo sich flächige Passagen abwechseln und sich in den Augenblicken der Wahrheit mal vortrefflich lautstark “Indie” Zeitlupen-Parade fahren lassen, bleibt am Ende viel mehr gute Laune übrig, als sich es die Konstrukteure vielleicht selbst erdacht hatten. Schuhgeglotze & Dynamos, Paris & Phantasien und irgendwas mit M83. Was für ein einfaches Rezept. 23. April | Uebel & Gefährlich. (kel)
