Vor ein paar Wochen gerade verlosten wir noch Steven Wilson-Tickets, verwiesen auf die (meist) visionären Dortmunder Print-Musiknerds und riefen den Prog zurück auf das Tableau. Dann schlagen wir nur Wochen später erneut die Visions auf und schauen den Sechzigern gleich wieder ins Angesicht. Titelfoto (zumindest für die Abonnenten), dicke Story und das alles über ein paar Jungs aus Hessen, die sich nicht nur entzückend retrowillig darstellen, sondern den damaligen Lebensstil gleich mit adaptieren. So das denn 2013 noch einigermaßen authentisch möglich ist.
Okta Logue aus Darmstadt haben nun mit “Tales of Transit City” mal derartig an der Zeitmaschine gedreht, dass für einen Blick in die Zeitung am Kiosk gerade mal zehn Pfennig ausgegeben werden und wir Konzerte in Hamburg noch für die Ernst-Merck-Halle ankündigen müssten. Natürlich analog als “Konzertschau” statt concert-news.de. Denn Okta Logue sind quer durch den Bauchnabel progressiv bis zum letzten Gitarrensolo, finden keinerlei Balance zwischen Abba und Zappa, fahren einen Liebhaber-Bandbus und drehen Videoclips natürlich im eigenen Garten. Hippie new Year. 22. Mai | Uebel & Gefährlich (kel)
