Es gibt so Bands wie At The Drive-In, System Of A Down oder …And You Will Know Us By The Trail Of Dead, die für ihre Kreativität, ihren Mut und Ihre Experimentierfreudigkeit geliebt werden. Und das auch völlig zu Recht. Und es gibt eine Band wie De Staat, die jetzt musikalisch sicher nicht mit den genannten verglichen werden kann, die aber mindestens so gute Ideen hat, die mindestens so kreativ und mutig und aufregend ist. Aber die die große Aufmerksamkeit bisher verwehrt wurde. Völlig zu Unrecht.
Seit wenigen Tagen ist das neue Album “I_Con” draußen, auf das die Band ein rundes Dutzend sauguter und hochspannender und zum Teil sogar famoser Lieder gepackt hat. Da gibt es schroffes Zeug mit Rock N Roll-Hintergrund, elektronische Tanzmomente, wirre 80er-Rückblicke oder ulkige Folklore, da gibt es Stonerrock, Klaviere und Querflöten. Da gibt es einfach mal geilen Scheiß.
Und live dürfte aus dem geilen Scheiß der geilste Scheiß werden. Am 3. November sind De Staat im Hafenklang. (mf)
