Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch Puscifer und, joah, Muse halt. A Perfect Circle sind eben schwer zu fassen und nicht wirklich jedem deiner Kaffee-Besucher fällt auf wenn zum Beispiel der Lennon-Klassiker “Imagine” in der angedeuteten Prog-Verkleidung durch die Butze spaziert.

Und während andere Einsteigergelegenheiten sich mal gerade für den Fahrstuhl eignen, ist “Three Sixty” immerhin für den beschwerlichen Weg durch das Treppenhaus auf das sonntägliche Sofa im vierten Stock bestens geeignet. Ist übrigens sonst nicht so unsere Art, schlimmstenfalls belanglose Best-Of-Pakete, dazu noch ohne Konzerttermin, an den Mann zu bringen.

Wären A Perfect Circle abseits der Bühne nicht so zerrissen dringlich und auf dem Tableau der semi-progressiven Ausdrucksformen ein viel zu gerne erlebter Gast. Gründe genug, “Three Sixty” in der kompletten 19-Tracks-Version gegen einen ganzen Konzertabend einzutauschen, finden sich schon genügend. Selbst wenn es “nur” das Blei in deinen Beinen ist. “Counting Bodies Like Sheep To The Rhythm Of The War Drums” zum Beispiel, bringt dich die Treppe schneller voran, als dir lieb ist. Und der erste neue Track seit langem … auch wieder hinunter. (kel)

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