Seth Lakeman genügt es nicht, originelle Aufnahmeorte nur zu schätzen. Wenn es sein muss, wird dann eben der prachtvoll, voluminös und luftig ausgestaltete, atmende BritFolk in die Küche transportiert oder (warum auch nicht?) auf das Gelände einer Kupfermine. “Word Of Mouth” nun ist aber in der Kirche entstanden. Und wo man früher mal die “Blasphemie”-Keule unwirsch zückte, ist diese Querverbindung von Kunst, Kultur und Kirchenschiff doch eine ausreichend passende für den Getriebenen, der so viel zu erzählen vermag in seinen Liedern. Warum das (bei allem Respekt) “nur” für einen Support-Slot bei Susanne Vega am 9. Februar im Mojo Club reicht, ist indes wenig nachvollziehbar. (kel)

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