Manchmal ist es dann doch so verwunderlich wie schade. Da spielt MarieMarie eine recht lange Tour und ist HEUTE (also quasi jetzt …) in Bremen (Lagerhaus) und in zwei Tagen in Berlin (Grüner Salon) zu sehen – aber in Hamburg? Spielt sie nicht. Wie hätten sie uns angeschaut, wenn sie gekommen wäre. So bleibt uns ihr Album. “Dream Machine” erschien vor wenigen Tagen und ist einfach mal richtig schön.

 
Und zwar so schön, dass es sich einen Platz zwischen all den guten bis großartigen (Punkrock-)Platten gesichert hat, die dieser Tage so erscheinen oder erschienen sind. Aber MarieMarie mit ihrer Harfe, die sie zum Glück sehr gekonnt und niemals übertrieben oder gezwungen einsetzt, geht halt immer mal und immer wieder. Und zwar von Anfang bis Ende und in unterschiedlichster Situation. Ein Dutzend Lieder hat sie auf ihr Debüt gepackt und von mächtig bis melancholisch, von Tanzmusik über Folkiges bis Elektropop ist alles dabei. Highlights? Das betörende “White”, das verruchte “Wild Bees Honey” und eben “Under The Neon Sky”. Wer sich übrigens die Deluxe-Edition besorgt, bekommt eine zweite CD und unter anderem ihre Version von “Wicked Game” dazu.

Ob kurz oder lang, wir empfehlen das Album, allen Nicht-Hamburgern und Hamburgern in der Hauptstadt einen Konzertbesuch und hören uns jetzt erstmal in aller Ruhe unseren alten Kate Bush- und Madonna-Platten an, ehe wir uns wieder Matula und Pascow widmen … (mf)

Share.

Leave A Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.