Im Grunde ist das ein Skandal. Mal wieder. Da kommt eine Band nach sechs Jahren erstmals wieder nach Europa und dann macht sie einen Bogen um Hamburg. Ja haben die denn den Schuss nicht gehört? Denn hey, die Rede ist von den Cherry Poppin’ Daddies, einer Band, die einfach mal wichtig ist. Und gut und sehenswert.

Im Mai kam ihr Album “White Teeth, Black Thoughts” und das kann einfach was, denn das knüpft an früher an, an die Zeiten, als Neo-Swing für eine kurze Zeit der heiße Scheiß war und die Daddies eine dicke Nummer. Dass sie das nicht mehr sind, ist vielleicht doof für die Band, an ihrem Bock und ihrer Klasse und ihrem Können aber hat sich nicht viel geändert. Denn Lieder wie “Doug The Jitterbug” “The Babooch” oder “I Love American Music” haben Biss und Stil, sind Swing, Rock N Roll und feinste Unterhaltung.

Live gibt es das Ganze aber eben nicht in Hamburg, sondern “nur” in Hannover. Am 20. September sind Cherry Poppin’ Daddies in der Glocksee. (mf)

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