Eskimo CallboyDas Jahr ist nun auch schon wieder ein paar Tage alt. Und dieser Zeit hatten wir einige Alben der Wochen gekürt. Es gab politischen Ska-Punk, es gab norddeutschen Indiefolk, schwerfälligen Doomrock, Hamburger Elektropunkdeutschen Hip Hop und charmante Liedermacherei. Es gab eine Menge. Und jetzt gibt es Spaß. Von Eskimo Callboy.

Nur ein knappes Jahr nach “We Are The Mess” veröffentlichen die bunten Jung heute schon den nächsten Silberling und der ist einfach mal ein Sammelsurium großartiger Unterhaltung. Denn bei aller Grunzerei, Prügelei und Schreierei liefern sie hier auch reichlich gute Laune. Ach was, sie machen Schabernack, sie albern herum, sie toben sich aus. Sie zeigen, wie man Metalcore auch spielen kann.

Der Song “Baby” zum Beispiel hat die Ergänzung “(T.U.M.H.)” und das steht für “Tearing Up My Heart” und ist tatsächlich ein Ausflug in frühe ‘N Sync-Zeiten. Was in der Theorie nach einem fiesen Cover klingt, entpuppt sich hier als clevere Spielerei, wird doch nur der Timberlaksche Refrain in den eigenen Song integriert.

Bei “Best Day” holen sie sich dann Sido persönlich ins Haus und machen daraus nicht weniger als einen Hit. Eine großen, einen tollen, einen euphorischen.

Und auch der Rest von “Crystals” lässt einen nicht in Ruhe. Nicht mal ein bisschen. Denn ob “Pitch Blease” (ja, das ist politisch nicht ganz korrekt) oder “2 Fat 2 Furious” (das auch nicht), ob “My Own Summer” oder oder der Titeltrack (hier gibt’s das Video dazu) oder “Walk On The Thin Line” – dieser zum Teil atemberaubende Mix aus Metal, Eurodance, Hardcore, Spaß und Leidenschaft packt einen und begeistert einen. Wenn man es nicht zu ernst nimmt. Am 2. April sind Eskimo Callboy im Docks.

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