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Album der Woche: Anti-Flag

Anti Flag American SpringErst Teenage Bottlerocket, dann Good Riddance. Und jetzt schon wieder Punkrock? Ja. Was willste machen? Was sollen wir machen? Anti-Flag haben eine neue und die ist so gut, dass die anderen keine Chance haben. Und wir damit auch nicht. „American Spring“, was ’ne Granate!

Drei Jahre sind seit „The General Strike“ vergangen, von Side One Dummy ging es zu Spinefarm Records (36 Crazyfists, Killing Joke, Atreyu) – der Rest ist wie immer. Wie immer großartig und hier und da sogar wieder ein bisschen besser als zuvor.

Okay, „Brandenburg Gate“ ist alleine aufgrund des Titels spannend, musikalisch aber jetzt doch ein bisschen mau. Aber der Rest? Junge, Junge, Anti-Flag  sind weiter wütend, angepisst und dabei trotzdem optimistisch. Das sagt der Titel, das sagen die Texte. Trotz Titeln wie „Sky Is Falling“ (eines des besten Songs des Albums übrigens!) oder „Set Yourself On Fire“. Und das sagt die Musik.

Schon der Opener „Fabled World“ eröffnet mitreißend, „The Great Divide“ kommt noch euphorischer, „The Debate Is Over (If You Want It)“ beschließt nach 40 Minuten so aufregend wie beeindruckend. Und da zwischen gibt es hymnische Midtempo-Lieder wie „Walk Away“, Verspieltes wie „All Of The Poison, All Of The Pain“ und Straightes wie „Believer“. Es gibt 40 Minuten Anti-Flag -Punkrock und damit fast 40 Minuten allerfeinstes Vergnügen. Plus eine Menge mehr für die Birne. (mf)