the-album-leaf_in-a-safe-placeZugegeben, manche Erinnerung an alte Platten gerät uns sehr blümerant. Das wäre hier fast auch passiert. Nur unterliegt die sehr private Geschichte zum 2004er-Album “In a Safe Place” von The Album Leaf einfach jeder Diskretion. Leser mit ein bisschen Empathie ahnen wie das Löffelchen im Joghurt rührt. Andere denken erst gar nicht drüber nach, bitte. Bleibt also, an ein Werk zu erinnern, das allerspätestens beim sechsten Track “Over the Pond” seltsam stutzig macht. Und ja, da hatten Jimmy LaValle und Sub Pop-Records wahrlich eine Idee.

Wenn wir schon diesen tiefer gelegten, feingeistigen, Intelligenzbestien-Pop veröffentlichen, dann lass’ uns doch gleich noch bei Jón Þór “Jónsi” Birgisson und Orri Páll Dýrason, Pall Jenkins und diesen ganzen Freunden anfragen. So wurde aus “In a Safe Place” ohne jedes große Buhei ein Schulterschluss Lavalles mit dem Zeitgenuss derer zu The Black Heart Procession, Amiina, Múm und Sigur Rós. Wäre heutzutage einen ARD-Brennpunkt wert, war seinerzeit einfach das Album für stille Auskenner und andere Liebhaber. In der Zwischenzeit ist viel passiert zwischen Postrock und Ambient. The Album Leaf  kommen trotzdem oder gerade deswegen ins Knust und bringen am 26. Oktober mit “Between Waves” das aktuelle Album mit. (kel)

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