Am 24. Februar erscheint das selbstbetitelte Debütalbum von Leoniden – und das kann einiges. Euphorie ist das Motiv, das sich durch die Platte zieht und das Ganze zusammenhält. Selten wird es wirklich traurig, höchstens bei “Sisters”, das stellenweise an Hot Chips “My Piano” erinnern (ja, natürlich nur an den Klavierstellen), schwingt eine gewisse Melancholie mit. Vielmehr stehen Mitschrei-Refrains wie in den vorab veröffentlichten “1990” oder “Nevermind” für Pop mit einer ungewohnten Masse an Energie, Individualität und Leidenschaft.

Doch es muss nicht immer hypereingängig sein, um zu gefallen. Auch etwas mehr künstlerisch anmutenden Songs, die nicht sofort “HIT HIT HIT” brüllen, entfalten schnell ihr Potenzial. Sei es “Iron Tusk”, das bis auf ein bisschen Krach kaum etwas mit dem gleichnamigen Mastadon-Song zu tun hat, sondern stattdessen mit dem Kontrast zwischen lauten und leisen Tönen spielt,  oder das etwas sperrige “Remote”, das sich dann fix zu einem Lieblingssongkandidaten entwickelt – Leoniden sind alles, nur nicht langweilig. Wer Bock auf eine Mischung aus gutem Pop mit Hymnencharakter, Indierock, ein bisschen Pop-Punk, Individualität und Niveau hat, der wird hier definitiv fündig.

Für alle, die den Release kaum noch erwarten können, haben Leoniden eine Live-Version von “Iron Tusk” auf Video gebracht und ins Internet geschleudert. Gönnt euch. Tickets für das Konzert im Molotow am 18. März (wir freuten uns bereits hier) könnt ihr in Kürze hier gewinnen. Wir sehen uns. (mu)

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