Monster Truck BandfotoDas Album “Sittin’ Heavy” ist zwar nicht mehr ganz neu, aber dass die kanadischen Retro-Rocker Monster Truck mit “Tourin’ Heavy EU/UK 2017” mal wieder eine eigene Headliner-Tour spielen, das ist neu. Im vergangenen Jahr waren sie nämlich damit beschäftigt, die großen Arenen zu zerlegen, als sie zuerst mit Nickelback auf Tour waren (ach komm’ schon, wenn du dafür vor einer Stadion-Crowd spielen könntest, würdest auch du Nickelback hinterher reisen) und dann im Herbst mit Billy Talent.

Für die vier Bluesrock-Monster waren Stadionauftritte aber nichts Neues, schon während ihrer Durchbruch-Zeit haben sie Deep Purple und Guns’n’Roses supported (dass keine Missverständnisse aufkommen: Das war 2012, nicht etwa im letzten Jahrhundert), Wer nochmal ein bisschen mehr Hintergrund zur Band haben will, der kann gerne in unserem ersten Artikel über Monster Truck schmökern.

Damals waren Monster Truck ein hierzulande ein recht unbekannter Fall von schwerem Rock und “nur” als Support auf dem Billing. Wir hatten trotzdem einen ganzen Artikel über sie geschrieben, weil eine besonders starke Support Band besonders starken Support verdiente. Und hier schließt sich der Kreis wieder, denn dieses Mal ist es ihre eigene Support Band, die wir (noch)mal gesondert erwähnen wollen. Haben wir zwar schon ein paar Mal getan hier im Blog, aber das ist viele Jahre her. Deshalb jetzt nochmal:

The Picturebooks. Die könnten vom Namen her fröhlicher Indierock mit niedlicher Frontfrau sein. Sind sie aber nicht. Mehr Easy Rider Rock, der so klingt, als ob die Jungs im Schatten eines Pickup-Trucks auf dem staubigen Parkplatz eines räudigen Diners direkt an der Route 66 zur Welt gekommen wären. Umso überraschender ist es, dass sie aus … naja … eben aus Gütersloh kommen. Nicht etwa New Gütersloh oder so, sondern das in Deutschland. Und mit “Jungs” sind gerade mal zwei gemeint: Fynn Claus Grabke (Gesang, Gitarre) und Philipp Mirtschink (Drums) sind keiner zu viel und keiner zu wenig, um diesen wuchtigen, rostigen und rotzigen Sound zu produzieren. Der und das ausgeprägte Talent der Beiden für mitreißende Songs voller Seele und Feuer machen sie so gut. Vier Studioalben haben sie seit 2009 veröffentlicht, das neueste “Home Is A Heartache” erst kürzlich am 10. März. Von diesem mal als Klangbeispiel “The Rabbit And The Wolf”:

Das wird also ein ganz schön feistes Bluesrock-Paket am 2. April im Uebel & Gefährlich. Mit Freude präsentiert von concert-news. (df)

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