Antiheld_Musik_PopAnti Anti. Aalglattes Pop Image? Nein, danke! Schnörkellos, rau und so gar nicht perfekt – aber echt ist ihre handgemachte Popmusik. Pop ist zwar der Inbegriff des Mainstreams, ANTIHELD ziehen mit ihrer Anti-Haltung aber gerne quer. Ihr Herz haben die Stuttgarter dabei an der richtigen Stelle.

Drei abgebrochene Studiengänge, jung und bisher so gut wie nix in die Rentenkasse eingezahlt. Die reinste Anti-Haltung eben. Gerade spielten ANTIHELD noch beim Hurricane Festival, bald in Hamburg.  Ihr Debütalbum steht für September in den Startlöchern, mit dem sie uns am 4. November in der Prinzenbar beehren. Ohne Synthies, aber mit Quetschkommode – Straßenköter-Pop der anderen Art.

Am liebsten ziehen ANTIHELD ganz bodenständig durch die Fußgängerzonen, statt die großen Bühnen zu bespielen. Aber eben die sind notwendig, um die popmusikalischen Botschaften an die große Masse zu transportieren. Das wissen selbst die Anti-Stuttgarter. So spielten die Pop Jungs schon Vorband für Rea Garvey und The BossHoss. Aber auch die sozialen Medien nutzen ANTIHELD gezielt, um nicht nur ihre Präsenz zu erweitern, sondern auch Protest zu erheben. Zum Beispiel: “Unsere Präsidenten“.

Mit Mitte zwanzig haben die Musiker noch eine lange Reise vor sich, für ihre bisherigen Werte haben sie im Pop ihre Ausdrucksform gefunden und stehen für diese auch jederzeit laut ein. Wir präsentieren ANTIHELD am 4. November in der Prinzenbar. (tki)

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