Everything Everything Reeperbahn FestivalVergangenen Freitag veröffentlichten Everything Everything ihr neues Album “A Fever Dream” – und stellen dieses Ende September auf dem Reeperbahn Festival vor. Im Zeichen von eben diesem steht natürlich auch der Blog eures Vertrauens – ist er doch, oder etwa nicht? – und so stellen wir gerade und in den kommenden Wochen noch einige Bands und Künstler vor, die ihr euch unserer Meinung nach ansehen solltet. Und Everything Everything gehören ohne Zweifel dazu.

Denn dieses neue Album? Ist einfach mal verdammt spannend, verdammt vielfältig, verdammt gut. Elf Songs ist es stark, produziert von James Ford (Arctic Monkeys, Foals, Depeche Mode) und musikalisch nicht ganz greifbar. Sicher, hip ist, so Hippster-hip, aber trotzdem eben super. Elektro ist dabei, Indie und Pop, The Killers-Style, A-ha-Momente (“Big Game”) und soulige Sachen, düsteres Zeug (“White Whale) und Lieder für den Dancefloor, für das Reeperbahn Festival. “Desire” ist so ein Song, ziemlich viel drin, ziemlich viel gut, dürfte live zünden.  Wie auch “Run For Numbers” zum Beispiel mit dem 80er Refrain. Oder waren das Fleetwood Mac? Und wie der Beat-lastige Opener “Night Of The Long Knives”, das wilde “Ivory Tower” und ein bisschen mehr. Sehr viel und sehr gut.

Man muss keinen Vollbart tragen, um dieses Album zu lieben, man kann hübsch oder hässlich sein, Tänzer oder Muffel sein. Man muss nur auf dem Reeperbahn Festival sein, um Everything Everything live zu erleben. Sie am Samstag  (23. September) um 19.40 Uhr im Uebel & Gefährlich. (mf)

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