Puh. Das ist harte Kost. Musikalisch. Inhaltlich. Im Paket. Denn auf dem neuen Casey-Album geht es um ihren Sänger Tom Weaver. Und der sagt: “I was diagnosed with brittle bones at birth. And when I was 15 I was diagnosed with ulcerative colitis and at 20 I was diagnosed with manic depression. I’ve also had a heart attack and a stroke and I was in this crazy car accident that crushed half my faceLooking back now, though, I realise I could have died four or five times. I’m lucky to be here.” Puh.

Where I Go When I Am Sleeping” erschien am vergangenen Freitag. Und ist ein Monster. Ein großartiges Post-Hardcore-Album und noch viel, viel mehr als das. Postrockig und aggressiv, atmosphärisch bis zum Anschlag, verwirrend, verspielt, verzweifelt und unberechenbar. Es passiert so viel, an jeder Ecke, hinter jeder Note. Plötzlich Tempo raus, Pop bitte. Emo geht, Stille, dann wieder mit dem Bollerwagen durch den Hardcore-Mob. Und noch mal und noch mal und dann: nicht mehr. Puh. Großartig. Hör mal “Ceremony” und dann “Phosphenes“. Live am 11. April im Hafenklang/Goldener Salon. (mf)

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