Ja. Tatsächlich. Wir machen ein Cover-Album zum Album der Woche. Denn dieses Album ist nicht nur super. Es ist auch ein bisschen andersrum. Denn während sonst gewöhnlich Punkbands Popsongs covern, drehen die Mad Caddies den Spieß um. Und machen aus Punksongs … Caddiessongs.

Über 20 Jahre gibt es die Mad Caddies nun schon, doch es brauchte erst ihren Kumpel Fat Mike von NOFX, um auf die Idee von “Punk Rocksteady” zu kommen bzw. sie umzusetzen. Denn, so erzählt die Band, man hätte auf einer Party mit Fat Mike gequatscht und wäre auf die Idee gekommen, ein Cover-Album zu machen. Und der sagte dann: “Hey, ihr solltet das tun”. Haben sie dann auch. Mit Fat Mike ging man auf die Suche nach Songs, später wurde das Album produziert von … Fat Mike. Logisch. Wie es auch logisch ist, dass mit “She’s Gone” auch ein Song von NOFX auf dem Album ist. Und der klingt: so.

Elf weitere Songs sind auf dem Album, keiner fällt ab, keiner ist schlecht, aber jeder für sich ein bisschen eigen, ein bisschen anders. Caddies-Style eben. “Wir hatten die große Vision, dass wir eine Menge Stile auf dem Album wollten”, erzählt Sänger Chuck Robertson. “Wir wollten traditionellen Ska, Super Horn-Heavy Dancehall Songs, Reggae, SoCal Stuff und wir brauchten etwas Neues, Verrücktes.” Und wie verrückt ist es bitte, Songs von Liebhaber-Bands wie Snuff und Bracket in solch ein Gewand zu packen? In ein so ein gechilltes, lässiges, wunderschönes?

Andere Songs stammen von größeren Bands. Von Green Day (höre: hier) und Bad Religion, Lagwagon und Against Me!, Misfits, Descendents und Operation Ivy, Propagandhi und Tony Sly. Welcher Song nun wie klingt? Findet ihr bitte selbst raus. Also bitte das Album bei Finest Vinyl kaufen, anhören, abfeiern. Geht nicht anders. (mf)

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