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Spielen bis zum Unfallen.

Für ihr „Accelerate“-Video haben sich Pabst aus Berlin einen, sagen wir mal, gewissen „Automatismus“ einfallen lassen. Und es benötigt schon viel Fantasie, an ein Maximum von Unversehrtheit bei den unmittelbar Beteiligten zu glauben. In jedem Fall sind jetzt aber alle wach und können sich im ausgesprochenen Wohlbefinden in die Ergüsse aus dem zeitgenössisch aufgemotzten Sixties-Psychedelic-Rock ergeben. Hier!

„Exciter“, „Skinwalker“ und „Vagabondage“ aus 2017 und 2018 definieren sich über Schlagzeug, Bass und Gitarre als Grundsetting. Ihr Bandname Pabst kam fast von alleine aus der Bierdose („Pabst Brewer“) geflossen. Solche Rahmen stecken ja auch schon einige Koordinaten fast wie von selbst ab. Und wer im NoisIv-Interview vom Frühjahr dieses Jahres angibt, dass die prägendsten persönlichen Konzerterlebnisse solche wie Brant Bjork, The Mars Volta und Tame Impala waren, kann kein so schlechter Mensch sein. Extrapunkte für das B-Movie-Artwork. Pabst: 13. September im Molotow. (kel)