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Fleetenkieker

Es hat ungefähr zwei Gründe, sich die Greta Van Fleet-Show vom 24. März 1973 … Blödsinn, natürlich dieses Jahres in der Markthalle in Erinnerung zu rufen. Zum einen dieses fassungslos zurücklassende Int(r)o-Retro-Doppel „Highway Tune“ und „Edge Of Darkness“ für die erste knappe Viertelstunde Spielzeit. Zum anderen aber auch der Umstand, dass vom zurecht gepriesenen Led Zeppelin-Sound in den mittleren bis hinteren Hallenteilen herzlich wenig Druck ankam. Doch sei’s drum: Diese Classic-Rock-U-19 aus Michigan lieferte ausreichend gute Argumente für ein Wiedersehen. Und sowieso eine Gesamtperformance zum Verlieben.

Also nochmal erleben? Zum Beispiel am 30. Oktober im Mehr! Theater am Großmarkt (concert-news präsentiert). Wer sich erfolgreich erinnert, dass die oben beschriebene Hamburg-Premiere im Frühjahr eigentlich im Molotow stattfinden sollte, ahnt die weltweit grassierende Dynamik hinter dem Greta Van Fleet-Hype. Dass die drei Brüder Joshua, Jacob und Samuel Kiszka gemeinsam mit Daniel Wagner am Schlagzeug schon ihre Coachella- oder Rock am Ring-Feuerproben bestanden haben, gilt als verbürgt. Und wer wissen mag, wie der wirklich allererste Deutschlandauftritt noch zwei Tage vor Hamburg so lief, liest sich beim herzlichst verehrten Carsten Schumacher hier im Festivalguide ins Nirvana. Bei wem auch sonst? Wer darüber hinaus ein ausgewachsenes Album nach den bisherigen schon sehr großzügigen EPs erwartet, wird dann im Herbst  vielleicht auch glücklich bedient. (kel)