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Album der Woche: Thrice

Vor zwei Jahren veröffentlichten die mächtigen Thrice ihr erstes Album nach ihrer Pause. Und dieses „To Be Everywhere Is To Be Nowhere“ war ein brutal gutes Album. Jetzt kommt der Nachfolger. Erstmals auf Epitaph – und tatsächlich noch besser. „Palms“ ist atemberaubend.

Only Us“ eröffnet mit Beats, dann steigt erst Dustin Kensrue ein, dann die Band, der Song wächst und wächst und … ach kommt, hört selbst. Hier. Und macht direkt mit „The Grey“ und „The Dark“ weiter, der eine schroffer, der andere dunkler, beide Thrice, beide typisch, beide anders. Beide überragend und doch erst der Anfang.

„Palms“ gönnt einem nämlich keine Pause, „Palms“ kommt immer wieder mit Neuem um die Ecke, Vielfalt schlägt Stumpf, „Palms“ hat alles und „Palms“ hat mehr. Einen dreckigen, wundervollen Punkrock-Song wie „A Branch In The River“ zum Beispiel und einen  kumpelhaften Post-Hardcore-Brocken mit Vollbart („Hold Up A Light“), mit „Everythings Belongs“ auch eine sehr reduzierte, wunderschöne Klavier-Ballade, mit „My Soul“ einen mindestens genau so schönen, einen fast schon zerbrechlich, aber doch  intensiven Gänsehautgaranten und mit „Just Breathe“ einen Bastard aus Pop und Garage.

„Palms“ ist vertonter Wahnsinn, es ist pure pure pure Leidenschaft, es ist unglaublich intensiv und es wird auch nach gefühlten 25 Durchläufen zu keinem Moment schlechter als super. Es fesselt, begeistert, berührt und – es ist das beste Thrice-Album. Aller Zeiten!  (mf)

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