Alter. Die und da, Such und Surge, Hip und Rap, drei Streifen und Hop. Neunziger im Haus. VSK, für alle die noch Zeit mitbringen auch „Verbales Style Kollektiv“, holen jedenfalls auf „Wo die wilden Kerle flowen“ das alles zurück in die Zukunft, was mal vor erheblich langer Zeit der heißeste und fantastischste Scheiß war. Warte. Wer?

Nun, längst kein gut behütetes Geheimnis mehr, dass K.I.Z. hinter diesem seltsamen Hybriden stecken. Einen, den man strenggenommen ja gar nicht mit Arbeitshandschuhen anfassen mag, weil Alben wie diese zum Glück einzig und alleine dem Sammeln von Karmapunkten und guter Laune dienen. Vom Oldschool-Abzählreim-10-Abwärts über herrlich absurde Crewnamen (MC Bleistift, DJ Ratzefummel, Flowbotta, Streichholz MC …) über irgendwas mit Max Herre bis hin zu Savas, dem Dende und so weiter werden Hamburg, Berlin, Frankfurt und Stuttgart auf einem G-Punkt verortet und tüchtig zerlabert. Was für ein cooles Spektakel, das sich so exakt so wenig ernst nimmt wie Jan Delay eine Dose Nasenspray. Hurra, die Welt geht drüber und drunter: VSK | 17. November | Mojo| ausverkauft | concert-news präsentiert (kel)

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