Man kann den erfolglosen Versuch unternehmen, wie zuletzt zum Beispiel das Reeperbahn Festival, und die frisch gekürten Soulkönige D/troit aus Kopenhagen im viel zu kleinen Indra unterbringen. Klar, weckt fortan Begehrlichkeiten und irgendwas ist ja immer. Aber schauen wir halt einfach ins Frühjahr: 20. Februar und Mojo Club lauten die bevorstehenden Koordinaten für den Hoppla-Die-Sind-Aber-Heiß-En-Scheiß aus dem nördlichen Nachbarstaat. Wer jedenfalls „Soul Sound System“ auf dem Partykeller-Plattenteller platziert, dürfte zumindest ein paar neugierig fragende Blicke für sich verbuchen.

Denn was D/troit auf ihrem Album produzieren, das kann eigentlich nur aus den allerdeepsten und bestens eingerichteten Sechziger Jahre-Soulküchen reproduziert worden sein. Irgendwas also mit James Brown (auch wenn diese Referenz kaum noch wer wegen zu oft bemüht ertragen kann). Nur in der Gesamtgemengelage vergleichsweise nicht ganz so dekadent. Und wenn das alles auf Vinyl schon so unabdingbar mitreißend klingt, wie geil muss das bitte live im Frühjahr erst werden? concert-news präsentiert. (kel)

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