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Gute Figure abgeben.

„Figure“ ist noch keine wenigen Sekunden jung, da gibt es schon auf die Knochen? Wie kann man denn Dream-Pop mit einem Titel wie „Breaking Bones“ beginnen, bitte? Vök können. Weil in Island alles erlaubt ist seit Rudi Völlers Liebeserklärung an Waldemar Hartmann. Aber wir schweifen ab. Denn Vök können ja auch ganz anders. Wie sonst erklärt sich das Zitat von Sängerin Margrét Rán: „Ich freue mich auch immer, wenn mir Leute schreiben, dass sie sich zu unserer Musik küssen oder miteinander schlafen“?

Überlassen wir das doch lieber dem Land aus Minimalismus, Elektronika und Fantasie. Eine Kombination, die schnell auch mal ins leichtfertig belanglose kippen kann, wären da nicht die überaus spannenden wie gleichwohl sparsamen Arrangements, deren dicke Hose sich auf das Wesentliche verlässt und denkbare Störfaktoren aus übermotivierter Perspektive von vornherein ausschließt. Besonnen auf sich selbst und mit der jüngsten Expertise als Editors-Support im Gepäck sollte also nicht viel schiefgehen am 2. April im Knust. (kel)