Wir hatten uns bereits vor ziemlich genau zwei Jahren amtlich und ehrlich begeistert. Inzwischen haben sich die Smashing Pumpkins bekanntermaßen wieder zurückgemeldet, da dürfen, nein, müssen Dilly Dally nachziehen. Aus Kanada hatten die seinerzeit „Sore“ mitgebracht wie ein Stück ordentlich zerhacktes Holz. Inzwischen ist mit „Heaven“ der Nachfolger am Start, klingt ein bisschen weniger ungehobelt, bleibt aber immer noch als ausreichend großer Splitter unter der Haut stecken als gäbe es keinerlei Interesse an Wundversorgungen mehr. „Power, sex, confidence, and self-care“ hat das Magazin Pitchfork völlig zurecht im Rahmen der neun Songs ausgemacht.

34 Minuten irgendwas mit Lärm, Reminiszenzen an Grunge, einem Gesang von Katie Monk („Sober Motel“, ey …) am Rande der Selbstaufgabe erleben, verpackt in einem eisigen, erstarrten Artwork aus dem IG Metall-Baukasten. Kann auch alles machen, wer darin eine solche Vorstellung abliefert, dass einem die Ohren heiß laufen vor lauter Bock auf „Repeat“. Dilly Dally: 12. Februar | Molotow (kel)

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