Auftritte beim Melt und dem SXSW-Festival, ein Deal mit der Sony, Shows mit Editors und Vampire Weekend und zuletzt ein Feature auf einem Casper-Track. Sizarr kamen rum, kamen an – und kommen nicht wieder. Denn die Band löste sich auf. Doof für sie. Gut für … Fabian Altstötter und gut für uns. Denn der ehemalige Sänger macht solo weiter.

Jungstötter heißt sein Baby, “Love Is” ist das erste Album. Das erschien vergangenen Freitag und ist ganz schön gut, ganz schön schön geworden. Schönster Düster-Pop mit Streichern und Piano, schwarzes Songwriting zwischen Scott Walker und Nick Cave, gerne reduziert, auf den Punkt, fokussiert, hier und da (“Systems”) auch ganz schön laut. Immer voller Gefühle. Heul doch und ich mach mit. Gerne. Zur komplett unpeinlichen 1980er-Melancholie, die mal zerbrechlich, mal selbstbewusst aus den Boxen schleicht… und mal auch beides zusammen. Beides? Geht hier, Jungstötter macht das. Kann das.

Und kann sicher auch live. Am 8. März präsentieren wir euch Jungstötter im Nachtasyl. Hingehen bitte, Gruppenkuscheln, Emotionen für alle, Tickets hat die Theaterkasse Tränenmacher. (mf)

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