Namen und so. Gehen nicht immer. Aber oft. Aber hier. Denn hinter Ageist verstecken sich Musiker die zuvor bei, es geht los, folgenden Bands gespielt haben: Thursday, Chariots, Freedom Fighters, Primitive Weapons, God Fires Man, I Hate Our Freedom, Errortype:11. Bäm? Mindestens.

Kurz geschaut, gezählt, drei Bands davon gehören ins Raster von Arctic Rodeo Recordings. Jetzt vier, auch Ageist, bestehend aus Eric Odness, Frank Bevan, Arty Shepherd und Tucker Rule, veröffentlichen auf dem Hamburger Liebhaber-Label (Atlantic/Pacific, Chamberlain, Burning Airlines, Knapsack, Pilot To Gunner). Und das passt, wie das passt, das darf nicht anders sein. Und nichts anderes als “Babyface” darf diese Woche unser Album der Woche sein. Mercury Rev hin, Nathan Gray her, trotz Bob Mould oder LCD Soundsystem. So!

Acht Songs sind auf dem Album, das ein gewisser J Robbins (Jets To Brazil, Jawbreaker, The Promise Ring) produziert hat. Acht Songs davon sind allerfeinster Oldschool-Indie, sind Post-Hardcore für Fans der Hot Snakes, Drive Like Jehu oder der legendären Sparta, sind alter frischer New York-Style – sind wundervoll. Wunderschön. Und manche noch ein bisschen wunderschöner.

“The Pastor” zum Beispiel, das schroff und einlullend beginnt, gesprochene Megaphon-Vocals, kantiger Sound, fast schon verstörende Riffs – und dann geht’s los, stampft und groovt, baut sich auf und baut mit im Refrain Gänsehaut. Überragend. Genau wie dieser überkraftvolle Opener “Lead Legs”, das dezent grungige “Kick In The Head” oder das ultra-eingängige “Babyface”, das Video dazu läuft hier. Und das Album bald auf eurem Plattenspieler, wenn ihr bei den Babyfaces von Finest Vinyl zugreift. Eure Entscheidung. Unser Album der Woche. (mf)

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