„Fleisch mitnehmen“ steht auf meinem Notizblock unter der Überschrift „Arbeitsgruppe Zukunft“. Einen Tag später wundere ich mich ziemlich hungrig darüber, was diese Erinnerung powered by Kugelschreiber wohl mit „Das nächste große Ding“ zu tun hätte haben können. Am Ende: Nichts. Doch was darunter gekritzelt steht sehr wohl: „Hackschnitzel-Rezepte mit den Angefahrenen Schulkindern, Bodo Wartke und Insterburg & Co.“. Was natürlich nur einen geringen Teil der Wahrheit abbildet. Sagen wir es mal mit aller gebotenen Vorsicht: „Haettler“ exhaliert Zeitgeschichte auf links, vor Titeln wie „Pendelverkehr“ ist schon vor dem ersten Ton zumindest der Sicherheitsabstand einer Bahnsteigkante zu bewahren und „Unbekannter Fehler“ zeichnet mindestens die halbe zeitgenössische Weltunordnung in nicht einmal vier Minuten nach.

Was das alles mit den Ohrbooten, Kängurus, der ARD, noch viel schlimmer: dem MDR und Zitaten wie „Leg das Smartphone weg, wenn du meinen Penis pierct“ zutun hat? Warum das darüber hinaus mit der Selbsteinschätzung „Wir passen in keine Schublade. Wir brauchen den ganzen Schrank.“ konform geht? Forscht selbst. Dass die Arbeitsgruppe Zukunft zum Höhepunk(t) hin wie eine Mischung aus K.I.Z., Pur, Casper und Annenmaykantereit marcuweklingt? Genau richtig so. Ein paar verunsichernde Antworten, Fischgeruch, moorastige Sumpfgebiete und noch mehr Fleischgemüse findet ihr live sicherlich dann am 20. Februar im Uebel & Gefährlich. (kel)

 

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