Ja. Es stimmt. Recht hatte er. Dieser Jörkk Mechenbier von Love A. Er nannte das neue Abramowicz-Album “The Modern Times” ein “Album voller wundervoller Geschichten, beeindruckend eingängiger Momente und vielen Gänsehaut versprechenden und authentisch mitten ins Herz treffenden Hits.” Siehe hier.

Nun ist dieses neue Abramowicz-Album “The Modern Times” endlich da – und es ist tatsächlich noch mal besser als erwartet. Und wir hatten durchaus eine Menge erwartet. Doch was die fünf Herren hier – zum Teil mit Christian Kühl (u.a. Leoniden), Paul Konopacka (Herrenmagazin) und Hauke Albrecht (u.a. Turbostaat) – gemacht haben, ist einfach mal große Kunst, ist größere Kunst. Und am Ende sogar ein kleines Kunststück.

Abramowicz haben in wenigen Jahren nämlich etwas geschafft, was manche erst viel später, viele gar nicht schaffen. Sie haben sich befreit, sie machen ihr Ding, sie sind keine Band aus dieser Schublade oder jener mehr. Denn sicher, Rock N Roll ist das, Punkrock, auch Popmusik, Bands wie The Gaslight Anthem oder die Beatsteaks und natürlich auch ein Bruce Springsteen schimmern hier und da als Inspiration durch. Doch am Ende sind es einzig und alleine: Abramowicz! Und “The Modern Times” ganz nebenbei ein Debüt. Ein erstes Album nach EPs und Singles. Monster-Respekt!

Zehn Songs haben sie auf das Album gepackt, zehn leidenschaftliche, intensive, eindringliche Songs. Überraschende Songs, “Mountain” mit seinen postrockigen Riffs, “Drive” mit ansteckender Leichtigkeit, “Queen Of The Night Boats” mit der Ruhe vor dem Sturm und gleichzeitig entspannter Mitreißigkeit, “Wild Rover” mit fast schon souliger Note. Zum Beispiel. Hier laufen Not My City” und “Blood Red Letters“, bei finestvinyl.de gibt das ganze AlbumAbramowicz auf der Bühne am 11. Mai im Molotow. Muss man alles gucken. Haben. Sehen. (mf)

Share.

Comments are closed.