Blick ins Archiv: Okta Logue „bekommen es hin, auf “Tales Of Transit City” den fast undenkbaren Spagat zwischen Neil Young-Support, Proggertum, Springsteens Asbury-Park-Ästhetik und ihrer Heimat Darmstadt aus den Beinen zu schütteln“. Ein paar Tage nachdem die Band es auf das VISIONS-Heftcover schaffte fanden wir staunend „keinerlei Balance zwischen Abba und Zappa“ und entdeckten zur allgemeinen Verzückung eines einzelnen Redakteurs ihren dreckigen Liebhaber-Bandbus. Siehe hier und siehe hier.

Inzwischen schreiben wir sechs Jahre später die Zahl 2019 ins vergilbende Kalenderblatt und Okta Logue sind für ein Videospiel zu „Runway Markings“ auf den Überflieger umgestiegen. Dazu wird gesanglich irgendwas mit John Lennon als Pilot gereicht. Dann wenig später das epische und fast 10-minütige, überaus zart entschleunigte wie gleichwohl beseelte „Chocolate & Soda“ direkt vom urbanen Sandstrand weg. Kurz vor dem Konzerttermin am 1. Juni im Molotow (concert-news präsentiert) erscheint dann auch endlich Album Nummer vier mit dem bereits zitierten Titel „Runway Markings“. Gegniedel aus der Zeitlupenmaschine? Vollständig versandete Soul-Schippchen? Ufer- und Zeitlosigkeit? Fetischisten für Spielfilmüberlängen, hier seid ihr alle am richtigen Ort. (kel)

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