Unser Rückblick auf den Wonnemonat:

Beach Slang

*** Jawbreaker & Beach Slang (1.5., Docks) Bei Beach Slang dreht sich einer um, zwei Reihen vorm Mischpult. Ich solle doch bitte weniger re den. Was ein Vollpfosten, ein Schritt nach vorne und er hört mich nicht mehr, Platz hätte er für 10 Schritte. Kein Punk. Beach Slang schon, die feiern sich auf der Bühne selbst, feiern mit den Leuten zu ihren überwiegend grandiosen Songs. Einzig auf “Where Is My Mind” hätte man verzichten können. Danach Jawbreaker, alte Männer auf der Bühne, überall alte Menschen im Docks. Und während viele der Songs schon mächtig gefielen, wirkte die Band ein wenig verkrampft, regelrecht angespannt. Am Ende war es eine solide Sache. (mf) *** Coheed And Cambria (1.5., Markthalle) Toller Flashbackabend mit CCs catchy Prog-Rock- und Sci-Fi-Mix. Immer wieder einen Besuch wert. Ich wusste danach gar nicht, wieso ich vorher gezögert hatte. (cR)

Bruckner

*** The Get Up Kids (7.5., Markthalle) Mensch, Hamburg, dich soll einer verstehen, wo warst du nur. Die legendären und noch immer wundervollen Get Up Kids spielen in der Markthalle – und nicht jeder will es sehen? Selber schuld, die Show war klasse, reichlich “Problems” im ersten Teil, die Hits von früher in der Zugabe. Punkrock! (mf) *** Useless ID (7.5., Hafenklang) Mensch, Hamburg, dich kann man nur mögen. Und deine Konzertplaner. Direkt nach den Get Up Kids ins Auto, ab an den Hafen, die israelischen Melody Punkhelden spielten auch noch, Doppelschlag deluxe also. Hier war es allerdings übertrieben leer, aber dennoch nicht einen Moment doof. Weil die Songs zu klasse, die Band zu sympathisch war. Punkrock. Die Zugabe.  (mf)

Old Sea Brigade

*** Old Sea Brigade (16.5., Turmzimmer) Lange habe ich auf diesen Konzert warten müssen. Ben Cramer a.k.a. Old Sea Brigade hat noch Unterstützung in Form eines zweiten Gitarristen mitgebracht, was so ein Singer/Songwriter-Konzert doch etwas abwechslungsreicher gestaltet, zumal Ben eher zur zurückhaltenden Sorte gehört. Immerhin kann er jetzt behaupten, dass ihm die Frauen zu Füßen liegen, bzw. bei ihm in Ohnmacht geschehen. So geschehen, als neben mir eine junge Frau plötzlich einfach umfiel, kurzer Schreckmoment, aber alles gut, war wohl nur die schlechte Luft. Weiter geht’s mit wunderschönen, ruhigen Songs zum Wegträumen. (dr)

*** Bruckner (16.5., Nochtwache) Uhh, unsere verliebten Synapsen tanzen immer noch Tango auf Kolumbus. Und zwischen den vielen Erdkugeln ließ uns “Elefanten” auf seinem Beat fast zu Boden schmelzen. Wie geil war dieser euphorische und glücksduselige Abend voller Leichtigkeit bitte? Support Julian Philipp David versetzte zuvor unsere Hüften dem Anlass entsprechend schon ordentlich in Bewegung und erinnerte zur Überraschung an unsere zauberhaften KLAN Brüder. (tki) 

Giant Rooks

*** Giant Rooks (17.5., Gr. Freiheit 36) Groß sind sie geworden. In so jungen Jahren die Große Freiheit ausverkaufen, muss man erstmal schaffen, und das ohne Albumveröffentlichung und ohne große Plattenfirma. Absolut verdient, denn sie präsentieren sich energetisch und äußerst sympathisch. Das Publikum (ähnlich jung wie die Band selbst) dankt es ihnen und feiert jeden Song. (dr)

Jenniffer Kae & Nisse

*** Jenniffer Kae (21.5., Nochtwache) Der Abend hätte nicht besser mit Louka als Support beginnen können. Jenniffer hat uns mit ihrer großartigen Stimme überzeugt. Es gab noch eine Überraschung. Der gute Nisse sang einen Song mit Jenniffer zusammen. Insgesamt genossen wir diesen gelungenen Abend. (fs) 

*** FINN (26.5., Prinzenbar) Der Singer/Songwriter aus Berlin sang uns Songs mit nachdenklichen und tollen Texten. Es ist immer so gemütlich in der Prinzenbar. Es hätte keinen besseren Ort für dieses kleine Konzert geben können. Auch an diesem Abend gab es wieder ein zufriedenes Publikum und auch wir waren von FINN begeistert. (fs)

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