RBF 2019: Malik Harris

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Nun ist es ja schon bald wieder soweit. Das Reeperbahn Festival 2019. Und alle so: Endlich! Weil es endlich wieder neue Acts zu entdecken gibt, weil es große Bands und Künstler/Innen zu sehen gibt, weil es jeden Tag Musik gibt. Wir beginnen jetzt mal nach und nach, ein bisschen nach Perlen zu fischen, nach Tipps zu forschen, hören uns rein, durch und wieder zurück. Und sind bereits fündig geworden. Wobei es vielleicht nur für uns Ignoranten und Blindfische eine Perle ist, viele kennen diesen Malik Harris wahrscheinlich schon …

Er spielte jüngst beim Showcase-Festival „Mucke bei die Fische“ im Molotow, erst im Mai auch in der Prinzenbar, er war mit Alex Clare und einem gewissen James Blunt unterwegs und mit der fresh princenden Nummer “Say The Name” in den ein oder anderen Charts vertreten. Mit “Welcome To The Rumble” gibt es nun einen weiteren Song des Malik Harris, einen deutlich dunkleren, ernsteren Song über Ängste und Selbstzweifel. Stichwort häusliche Gewalt, Stichwort zuhören. Der Künstler sagt: “Auf solche Themen muss meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit gelenkt werden, gerade auch von Leuten, die davon nicht selbst betroffen sind. Ich finde wir haben die Pflicht, für die Opfer zu sprechen, die aus welchen Gründen auch immer nicht für sich selbst sprechen können […] Es geht nicht nur um mich und meine eigenen Probleme. Musik kann Menschen helfen mit Dingen klarzukommen. Das können innere Gefechte mit sich selbst, aber auch äußere Faktoren wie ein schlimmes Elternhaus, Mobbing oder auch zerbrochene Beziehungen und Freundschaften sein. Ich glaube das Wichtigste ist zu wissen, dass man nie allein ist, und dieses Gefühl kann man den Leuten mit der Musik geben. Es ist auch einer der Gründe, warum ich Musik mache.”

Neben einem Lyric Video gibt es den Song auch als Live-Video. Und Mitte September auch richtig live. Auf dem Reeperbahn Festival 2019.

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