Album der Woche: Mannequin Pussy

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Aller guten Dinge und so. Mit Geduld. Bla Bla Bla. “Patience” heißt das dritte Album von Mannequin Pussy und es ist außergewöhnlich großartig. Weil dieses Album mehr als andere Alben zu bieten hat, weil hier mehr passiert, weil hier vieles einfach besser ist, weil hier keine Sekunde nichts passiert, weil keine Sekunde schlecht ist. Klingt übertrieben, ist aber wahr. Ich liebe dieses Album! Herzemoji.

Mannequin Pussy kommen aus Philadelphia und sind Colins Rey Regisford (Bass, Samples, Gesang), Kaleen Reading (Drums, Percussion), Marisa Dabice (Gitarre, Gesang) und Athanasios Paul (Gitarre, Keyboard). Mit ihrem neuen Album sind zu Epitaph Records gewechselt und haben sich mit Will Yip gleich mal einen der derzeit wichtigsten Produzenten ins Studio geladen, einen Produzenten, der zuletzt mit Bands wie Defeater, La Dispute, Pianos Become The Teeth oder auchden Bouncing Souls gearbeitet hat.

Jetzt also “Patience”, zehn Songs stark und dabei … ziemlich stillos. Wild und wirr, butterweich, kitschig, verliebt und voller Aggressionen. Es ist ein Fest, sich dieses Album immer und immer wieder anzuhören. Ein Album, das genau so Girlpop wie Hardcore und Indie-Punk ist, das mal an Brutus, mal an die Muncie Girls erinnert, das immer und nur Mannequin Pussy ist und … außergewöhnlich großartig ist.

Der Titelsong beginnt mit Pop, Punk und Tempo und schwupps, man ist verliebt. In den Song, in den Sommer. “Drunk II” kommt dann schon reduzierter, ist Indie, kein Core, ist mehr dunkel als Sonnenschein, “Cream” wird laut, aggressiv, sauer. Weiter wunderschön.

Und dann geht es Zack, Zack, Zack. Mannequin Pussy zocken sich um unseren Verstand, lärmen, kuscheln, springen hin und her. Nur nicht weghören, nur nichts machen, man könnte etwas verpassen. Bitte ab heute alle selber hören, immer, ganz, nur. Und bitte kaufen. Hier. Bei finestALBUMDERWOCHEvinyl.de. So. Herzemoji. (mf)

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