Album der Woche: Death Cults

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Wenn man schon vorher weiß, dass es gleich geil wird. Death Cults. Vier Herren aus Brooklyn und ganz sicher keine normale Band. Schließlich sind hier Leute am Werk, die Bands wie Pilot To Gunner, I Hate Our Freedom und Milhouse in ihren Lebensläufen stehen haben. Muss gut sein, ist gut. Ist geil.

Obendrauf haben sie mit einen gewissen J. Robbins an diesem Album gearbeitet, wie es zuvor schon Bands wie Jets To Brazil, Jawbreaker, The Promise Ring oder auch Ageist getan haben. Und dann, als berühmtes I-Tüpfelchen, erscheint “Death Cults” auf Arctic Rodeo Recordings, der Hamburger Heimat von Chamberlain, Jawbox, Matt Pryor oder Pilot To Gunner.

Was allerdings scheiße ist: Es sind nur acht Songs auf “Death Cults”, das übrigens als limitierte LP in farbigem Vinyl sowie digital erscheint. Acht Songs nur, das ist natürlich viel zu wenig. Weil diese acht Songs eben komplett großartig sind. Jeder einzelne, von Anfang bis Ende, das sind Hits. Lieblingslieder. Famose Musik zwischen zwischen trockenem 90er Post-Hardcore, wuchtigen Alternative Rock, hier und da etwas Noise, manchmal gar mit gekonnter Metal-Kante. Zum Abfeiern schön. Und dabei herrlich vielfältig.

“The Reason” eröffnet euphorisch und ist sowohl dreckiger Pop-Song als auch Brooklyn-Lärm, “Resurrection” kommt anschließend mit ordentlich Tempo und enthusiastischer Zweistimmigkeit. “Normalized” walzt dagegen alles nieder, “Die Alone” ist von jedem ein bisschen, “Get Off My Lawn”  schielt in Richtung Helmet, “Burn To Shine” macht einen verrückt. Sie alle: großartig, sie alle unfasslich gut. (mf)

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