Prince Daddy & The Hyena.

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Beginnen wir mit einem Zitat aus der Pressemitteilung: “‘Cosmic Thrill Seekers’ ist eine Rockoper in drei Akten: Sänger Kory Gregory dokumentiert darauf seinen mentalen Zustand, selbstzerstörerisches Verhalten, Acid Trips und den Weg zur Heilung.” Oha. Klingt nach kaputter Kunst, nach krachender Therapie … nach schwerer Kost. Am Ende ist es das zum Teil. Überwiegend aber ist es tolle Musik.

Musik aus der Feder von Kory Gregory, Sänger von Prince Daddy & The Hyena. Am vergangenen Freitag erschien “Cosmic Thrill Seekers” via Big Scary Monsters (American Football, Beach Slang, Martha, La Dispute), über das auch seine Band erst im Studio erfuhr, bevor sie es einspielen sollte. Doch sie vertrauten ihrem Sänger – und der machte eine überragenden Job. Und gleichzeitig eine Therapie: “Es ist sehr, sehr, sehr selbstsüchtig. Dieses Album ist für mich, um hoffentlich zurückzublicken, wenn ich mich in den zerstörerischeren Phasen des Zyklus befinde und um dann zu merken, dass es nicht dauerhaft ist und ich diese Phase schon mal die Stirn geboten habe.”

Satte 14 Songs haben Prince Daddy & The Hyena auf das Album gepackt, 14 feine, dreckige, poppige Indiepunk-Songs, die perfekt zum Label passen, die gerade heißer Scheiß und doch keine Modesongs sind. Songs wie “Lauren (Track 2)“, “The Prototype of the Ultimate Lifeform” oder  “C’Mon & Smoke Me Up“. Sie und mehr: 3. Oktober | Hafenklang. (mf)

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