3 Fragen an: Joey Cape

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Am 7. August spielt Joey Cape im Knust! In zwei Tagen! Wir freuten uns schon hier. Inzwischen ist sein neues Album “Let Me Know When You Give Up” erschienen – und das gefällt außerordentlich. Denn nur Joey und Gitarre ist nicht, unter anderem sind sein Scorpios-Buddy Brian Wahlstrom, Neil Hennessy von The Lawrence Arms, Zach Quinn von Pears und der ehemalige Face To Face- und No Use For A Name-Bassist Matt Riddle zu hören. An anderer Stelle ist zu lesen:

Sicher, immer wieder gibt es Cape, Sänger von Lagwagon und Gitarrist bei Me First And The Gimme Gimmes, hier mit einer akustischen Gitarre und nur der akustischen Gitarre und sogar Country-Momente tauchen auf. Doch öfter gibt es viel mehr, gibt es Gaststimmen, zarte Drums und laute Gitarren, dann wechselt Cape von Singer/Songwriter- in den Rockband-Modus, dann legt er los, zockt fast schon punkige Songs wie “Fall Down”, singt wunderschöne, kraftvolle Lieder wie “Fighting Atrophy”, ruhige, aber ebenso kraftvolle Lieder wie “Andalusia”. Und wir so: wow. WOW! Denn das ist nicht nur berauschend schön, auch hat ein Cape-Album wohl noch nie so sehr an sein einstiges Projekt Bad Astronaut erinnert. An dieses so besonderes, bis heute unvergessende Projekt, das so tragisch endete. Und alleine deshalb ist “Let Me Know When You Give Up” nicht einfach ein Solo-Album eines Sängers einer Punkband. Sondern besser, besonders und nicht nur wahrscheinlich Capes bestes…

[1] Das Album klingt sehr vielfältig. Hast du dir beim Schreiben irgendwelche kreativen Grenzen gesetzt?
Joey Cape: Danke! Keine Einschränkungen. Ich war offen für jede Idee oder Richtung, die ein Lied dabei durchläuft. Ich bin jetzt schon etwas älter, ich möchte ich neue Dinge ausprobieren.

[2] Dann hast du alle Songs nur für dieses Album geschrieben?
Joey Cape: Ja.

[3] Welche Musiker gehen mit dir auf Tournee?
Diesmal bin ich allein auf der Bühne. Sam Chalcraft und Dani Llamas könnten auftauchen und etwas spielen. Leider kann ich es mir nicht leisten, für die Solo-Gigs mit einer Band durch die Welt zu reisen. Zumindest noch nicht. Ich hoffe, dass ich eines Tages dort ankommen werde. Hahaha.

Interview: Mathias Frank

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