Was eine Hitze, was für ein Sommer? Aber ja. Aber ebenso: ein paar Shows haben wir im August dann trotzdem geschaut.

*** Amber Run (1.8., Sommer in Altona)  Im Zelt wurde gefeiert und getanzt. Der Sänger hat so eine wunderschöne Stimme, dass wir bei stilleren Songs Gänsehautmomente bekamen. Aber auch sehr viel rockige Lieder wurden gespielt und wir konnten das Konzert so richtig genießen. Der Abend war einfach nur großartig. (fs)

*** Joey Cape (7.8., Knust)  Das Knust war zwar maximal zur Hälfte gefüllt, ihr Banausen, aber das hielt den Lagwagon-Sänger nicht davon, rund 90 Minuten ein rundes Set voller neuer und alter Solo-Sachen, Lagwagon-Nummern, witziger Unterhaltung genau wie emotionaler Gedanken an Elliott Smith and Tony Sly zu spielen.  Schön war’s. (mf) *** Godd Riddance (10.8., Hafenklang)  Was für ein Fest, was für ein Erlebnis. Die alten Säcke von Good Riddance zockten sich im lange ausverkauften Hafenklang einmal durch ihre Geschichte. Und wäre das Mikro von Chef-Opa Russ Rankin auf mindestens “normal” statt auf “Vorsicht, das Baby muss schlafen” eingestellt, wäre es vermutlich das Fest des Jahres geworden. (mf)

*** Maxim (10.8., Sommer in Altona) Diese Duo-Show war klein und fast akustisch, so nah dran ist man bei Maxim selten. Über sich sprach er, dass er nicht der beste Sänger sei. Aber trotzdem liebten wir dieses Konzert und die Stimmung im Zelt war gut. Zwischendurch brachte uns Maxim immer wieder mit seinen humorvollen Geschichten zum Lachen. Ob Gesang oder Gespräche wir hätten ihn noch stundenlang zuhören können. (fs) *** Pennywise  (17.8., Markthalle)  Lange waren sie nicht mehr in Hamburg. Lange waren sie auch nicht in der Markthalle. Nach bereits einer Stunde lief die “Bro Hymn”. Davor aber: Hits und Klassiker, Klassiker und Hits. “Fuck Authority” und  “Society”, “Peaceful Day” und “Same Old Story”, AC/DC und Bad Religion-Cover. Groß. Nur viel zu kurz. (mf)

*** Die Höchste Eisenbahn (20.8., Molotow Backyard) Es traf sich die halbe Hamburger Musiklandschaft um bei Wein und Pasta (höchstpersönlich ausgeschenkt von Moritz Krämer und zubereitet von Francesco Wilking) dem neuen Album von Die Höchste Eisenbahn zu lauschen. Was für ein Fest. Wir freuen uns auf das Konzert am 24.11. im Docks! (dr)

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