Große Scheiße war das. Damals, eben erst, als die mächtigen Refused und die mächtigen Thrice gemeinsam in der Großen Freiheit 36 spielten, siehe hier, und das Ganze so früh anfing (oder ich so spät dran war …), dass manch einer (wie ich …) die ebenso mächtigen Petrol Girls, die auch noch am Start waren, verpasste. Verdammt, Skandal, eine Schande!

Weil: Die sind so gut geworden, diese Petrol Girls, so aufregend, so spannend, so … ein Muss. Echt. 2019 kam “Cut & Stitch” und einer (ich …) schrieb: “Richtig toll, verrückt, hochspannend, wild, auch anstregend, aber auch wunderschön. Ein Album, das eigentlich nur auf Hassle Records veröffentlicht werden, das mit seiner Frickelei und Wucht, seinem berauschenden Chaos und verwinkelten Schönheit auf kein anderes Label passt. Wir werfen mal Brutus als Referenz in den Ring, ergänzen um ein paar Hochkaräter namens Refused und At The Drive-In – und wenn man sich diese drei Bands nun auf einem Album vorstellt, kommt man zumindest in die Richtung der Petrol Girls. Die grobe Richtung. Denn was der britische Vierer aus Post-Hardcore macht, ist einfach mehr. Ist manchmal erschreckend eingängig, fast schon pop-punking, dann wieder dermaßen düster und verzweifelt.”

Selber hören? Hier laufen “No Love For A Nation”, “The Sound” und “Big Mouth”. Und dann: selber gucken! Denn die Petrol Girls sind bald wieder da, am 18. Februar spielen sie im Hafenklang. Dann als Headliner, dann später als zu früh, dann geht mancher (ich …) und hoffentlich manch anderer hin. Alle. Weil: ein Muss. (mf)

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