„Seafret ist auch ein regionaler Ausdruck für die Wandernebel, die im Sommer von der Nordsee her über den englischen Nordosten ziehen“, lernt Mensch in ihrer Presseinfo. Trotz scheinbar überaus klarer Sicht aus den Liedern des britischen Duos Seafret hinaus auf die Welt um sie herum. Aber das ändert ja mal gar nichts an der folkloristischen Schönheit ihrer bisherigen vier EP-Veröffentlichungen rund um das nicht minder überaus entzückende Album-Debüt „Tell Me It’s Real“ aus 2016.

Bevor Seafret, also  Sänger Jack Sedman sowie der Gitarrist Harry Draper, nach Hamburg kommen erscheint allerdings auch schon Langspieler Nummer Zwei, der einer ziemlich tanzbaren Vorab-Single namens „Fall“ eher lähmende Impressionen im Video entgegensetzt. Solche, die wie eine Zweitverwertung aus einschlägigen „Soldat James Ryan“-Ideen wirken, den Schrecken aber letztlich recht simpel und schnörkellos auf den Punkt fixieren. Effekthascherei hin, dringliche Friedensbotschaft her: Seafret ist mit „Fall“ so oder so ein ziemlicher Hit gelungen. Mehr zum kompletten Album in Kürze. Noch mehr live am 24. Februar im Knust. concert-news präsentiert (kel)

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